FAQ

Aus ASV-Pinnwipp

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Inhaltsverzeichnis

1. Werden derzeit in ihrem Angelsportverein noch Mitglieder aufgenommen?

Prinzipiell werden das ganze Jahr über in unserem „Angelsportverein Pinn-Wipp“ Mitglieder aufgenommen. Eine Aufnahme in unseren Angelsportverein im laufenden Jahr ist aufgrund der hohen Nauaufnahmezahlen zur Zeit nicht möglich. Der nächste Aufnahmetermin ist im Januar 2016 des kommenden Jahres. Aufnahmeanträge können hierzu bereits gestellt werden; eine Berücksichtigung erfolgt nach Eingangsdatum.

Voraussetzung hierfür ist das Vorhandensein eines gültigen Jahres-, Fünfjahres bzw. Jugendfischereischeins und die Zahlung der entsprechenden Mitgliedsbeiträge. Bei Interesse kann das entsprechende Aufnahmeformular genutzt werden.


2. Welche zwingenden Verpflichtungen habe ich als Vereinsmitglied?

Jedes Vereinsmitglied muss bei uns im Verein, sofern es nicht körperlich behindert, arbeitsunfähig oder aber auch das 65. Lebensjahr noch nicht überschritten hat, pro Jahr 10 Arbeitsstunden an vorgegebenen Terminen „am Wasser“ ableisten. Diese Arbeitsstunden sind in den allermeisten Vereinen üblich und dienen zur Herrichtung, Ausbesserung und Instandsetzen der Angelplätze sowie deren Umgebung. Wird die Teilnahme an den Böschungsarbeiten und somit die Abarbeitung der Stunden nicht wahrgenommen, wird eine Gebühr in Höhe von 80,- Euro berechnet. Aufgrund einer internen Regelung seitens des Vorstandes sind die Pflichtarbeitsstunden bis auf Widerruf auf 5 Stunden herabgesetzt.

Die zweite Verpflichtung besteht darin, dass die in den Vereinsgewässern entnommenen Fische in das ausgegebene Fangbuch fachgerecht eingetragen und dann bis spätestens zum 31.12. jeden Jahres bei einem der Gewässerwarte zwecks Auswertung abgegeben werden. Eine Nichtabgabe des Fangbuches, unabhängig ob „mit“ oder „ohne“ Fang zieht eine Gebühr in Höhe von 10,- Euro mit sich.


3. Was muss ich machen, wenn ich meine Angelpapiere verloren habe?

Grundlage zur Beschaffung eines neuen Jahres- bzw. Fünfjahresfischereischeines ist die Sportfischerprüfungsurkunde, die nach dem Bestehen der Fischerprüfung ausgehändigt wurde. Ist dieses Zeugnis verloren gegangen wird es, sofern die Prüfung vor 1973 abgelegt wurde, zusammen mit den Prüfungsunterlagen beim jeweiligen LFV oder dem damaligen Verband aufbewahrt. Wurde das Prüfungszeugnis nach Inkrafttreten des Fischereigesetzes 1973 ausgestellt, kann die jeweilige Untere Fischereibehörde des einzelnen Kreises bzw. der kreisfreien Stadt weiterhelfen.


4. Was muss ich machen, um meinem Hobby „legal“ nachgehen zu können?

Zu allererst muss bei der jeweiligen Unteren Fischereibehörde des Kreises bzw. der kreisfreien Stadt eine Fischereiprüfung erfolgreich abgelegt werden. Es ist sehr zu empfehlen, im Vorhinein einen Lehrgang bei einem der örtlichen Fischereivereine zu besuchen, um auf die gegebenen Prüfungsmodalitäten sowie dem geforderten theoretischen und praktischen Fachwissen vorbereitet zu sein. Nach der bestandenen Prüfung kann bei der Unteren Fischereibehörde bzw. den jeweiligen Bürgerbüros der Städte gegen Vorlage des ausgehändigten Prüfungszeugnisses ein so genannter Jahres- bzw. Fünfjahresfischereischein erworben werden, dessen Funktion im Prinzip mit dem Führerschein im Straßenverkehr zu vergleichen ist. Mit diesem Fischereischein ist dann die Grundlage zum Erwerb eines Fischereierlaubnisscheins des Verbandes oder auch die Voraussetzung zur Mitgliedschaft in einem ansässigen Angelsportverein geschaffen.


5. Wie wird die Benutzung eines „Setzkeschers“ gehandhabt?

Ausdrücklich ist die Benutzung eines Setzkeschers im entsprechenden Fischereigesetz nicht geregelt, es kann jedoch zu lokalen Einschränkungen innerhalb der einzelnen Fischereivereine kommen. Es wird dringend geraten und jedem Angler empfehlen, die Entscheidung für den Setzkescher von einem "vernünftigen Grund" abhängig zu machen. Nach §1 des Tierschutzgesetzes ist dieser nämlich erforderlich, um einem Wirbeltier "Schmerzen, Leiden oder Schäden" zufügen zu dürfen. Ob die Hälterung von Fischen im Setzkescher diesem Tatbestand entspricht wird leider von der derzeitigen Rechtsprechung unterschiedlich beurteilt und hängt u. a. von den Bedingungen der Hälterung, z.B. Größe und Beschaffenheit des Setzkeschers, Strömung, Dauer der Hälterung etc. ab. Ferner ist die Hälterung von Kamm- und Rundschuppern (z.B. Rotauge und Barsch) zusammen in einem Setzkescher verboten, ebenso die Hälterung von geschützten bzw. untermaßigen Fischen. Das Zurücksetzen von gehälterten Fischen in das Ursprungsgewässer ist ebenfalls verboten.


6. Mit wie vielen Jahren kann mein Kind in ihren Angelsportverein eintreten?

Grundsätzlich kann ihr Kind, sobald es das zehnte Lebensjahr vollendet hat, in unseren Angelsportverein aufgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist allerdings der Besitz eines gültigen Jugendfischereischeines, der von der Fischereibehörde (Ordnungsamt, Gemeinde, Bürgerbüro) erteilt wurde. Diese Ausstellung bzw. Verlängerung kostet jeweils acht Euro und gilt vom 01.01 bis 31.12. jeden Jahres. Eine Ausstellung kann lediglich bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres erfolgen. Frühestens ab dem 13. Lebensjahr kann ihr Kind allerdings auch die Fischereiprüfung ablegen. Den betreffenden Fischereischein bekommt ihr Kind dann ab dem 14. Lebensjahr ausgehändigt, wodurch es berechtigt ist, die Angelfischerei prinzipiell auch ohne eine im Besitz eines Jahresfischereischeins zu begleitende Person auszuüben.


7. Gilt eine in anderen Bundesländern abgelegte Fischerprüfung auch in NRW?

In anderen Ländern der Bundesrepublik Deutschland nach den dort geltenden gesetzlichen Vorschriften abgelegte Fischerprüfungen werden anerkannt, wenn der Prüfungsbewerber zum Zeitpunkt der Prüfung seinen ständigen Wohnsitz nicht im Lande Nordrhein-Westfalen hatte.


8. Wird der nordrhein-westfälische Fischereischein auch in anderen Bundesländern anerkannt?

Ja!

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